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Blut und Schokolade

Kolonialismus und Postkolonialismus sind die Handlungsstränge von Blut und Schokolade von Peer Martin (*1968), in dem er das Leben auf einer Kakaoplantage in Côte d'Ivoire mit Kakaogenuss in Deutschland und dem globalen Norden verbindet. Seine Erzählstimme leiht der Autor Issa, einem jungen Mann aus Mali, der retrospektiv erzählt, beobachtend involvierend Manal, die ihre Weltreise bei ihren Verwandten an der Côte d'Ivoire beginnen will, um sich endlich mit den Wurzeln ihrer Familie auseinander zu setzen. Deren Farm grenzt an eine Kakaoplantage, wo sich Manal und Issa kennenlernen. Und Manal lernen muss, dass „gut gemeint“ noch lange nicht „gut gemacht“ bedeutet.

Empfohlen von Barbara Knieling am 11.11.2021 bei Literatur im Café

Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783751300230
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